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Feb

12

Gedankensplitter [Teil 4]

By Coffee2Cup

Gegebenheiten aus dem alten FZZA in den Jahren 1961-64
aufgeschrieben von Volcker Spaan (c).


Unsere Lehrgangsteilnehmer ließen nach dem Lehrgang ihre Unterlagen und sonstige Sachen gerne durch unsere Kraftfahrer zu ihren Dienststellen im ganzen Bundesgebiet bringen. Da einer von unseren Lagerarbeitern beim Verpacken dieser Sachen gerne irgendwelche einschlägige Zeitschriften dazulegte, bekam unser Amt öfter mal Beschwerdeanrufe.
Der Haussegen hing bei den Lehrgangsteilnehmern ganz schön schief


Unsere Kraftfahrer fuhren einmal in der Woche Richtung Dänemark. Bei der Rückkehr wurden sie schon sehnsüchtig erwartet. In der damaligen Zeit gab es nur in Dänemark ,ähm, diese besonderen Hefte


Kollege T. hatte Ärger mit seiner KFZ-Werkstatt. Dauernd gab es wegen der Reparaturen etwas zu meckern. Das Telefon klingelte. Er dachte, es wäre der erwartete Anruf von der Werkstatt und legte gleich los mit den Beschwerden in einem sehr harten Ton. Die Kollegen rundherum bestärken ihn mit Zurufen wie: ‚Gibs ihm, laß dir das nicht gefallen‘ usw.
Irgendwann merkte er das auf der anderen Seite nicht die Werkstatt, sondern Herr D., sein Chef war


Herr H. hatte sich einen Bart wachsen lassen. Nach ca. sechs Monaten kamen die Mitarbeiter auf die Idee ihm den Bart zu stutzen. Zwei Kollegen hielten ihn fest, während W.W. mit einer Papierschere die Barthaare stutzte. Er mische sie unter den Tabak eines Kollegen, der gerade nicht ihm Raum war. Der Kollege T. rauchte später seine Pfeife so wie immer – er hat nichts gemerkt.


In der Kantine wurde nach Feierabend öfter mal Skat gespielt. Das wurde dann auch mal später. Etwas später. Herr W., der Kantinenpächter, hielt es meist bis 22:00 Uhr aus. Dann machte er Feierabend, legte einen Schreibblock hin, und ließ die Verkaufsräume offen. Jeder der noch ein Bier haben wollte, holte es sich und schrieb seine Schulden auf.
Welches Vertrauen!


C. S. war begeisterter Eisenbahnfan. Er wollte seinen Kollegen in der Konstruktion einmal seine Minieisenbahn vorführen. Er baute alles auf einer Holzplatte auf und wollte es am nächsten Morgen den Mitarbeitern zeigen. H-J.K. hatte unbemerkt einen langen dünnen Plasikschlauch zwischen der Modellbahnplatte und seinem, nur ein paar Meter entfernten, Arbeitsplatz montiert. Als am nächsten Morgen die Bahn ihre Runden drehte, blies er Zigarrettenrauch durch den Schlauch und es sah aus als wenn die Lokomotive ihren Rauch ausstieß. Mit diesen dünnen Schlauch konnte man auch ganz andere Sachen machen


Herr I. packte nach dem Dauerlauf im Prüffeld die instandgesetzten Fernschreiber auf die fahrbaren Regale. Dazu wurden die Papiere an die dafür vorgesehenen Halter mit Büroklammern festgemacht. Er hatte die Angewohnheit sämtliche Klammern die er fand, zu einer langen Kette zu verbinden. Diese Kette wurde dann wieder in die Büroklammerbox gesteckt.
Die anderen Kollegen waren sauer, wenn sie diese Kette auseinanderpusseln mußten.


K.D. erzählte jedem, das er der größte ‚Ringer‘ sei. Er sei ein Thürringer.

K.D. sollte nach der Flutkatastophe die Toilettenräume im Atlasgebäude streichen. Diese Räume waren durch die dort einquartierten Schweine sehr lädiert worden. Er fing aber mit der Malerei schon an, bevor die Schweine ausquartiert worden waren. Er hat dann die Schweine gleich mit angestrichen


Das FZZA war eine Dienststelle der Deutschen Bundespost. Alle Geräte durften nur von den Mitarbeitern benutzt werden. Eine Fremdfirma hatte im Gebäude eine Bitumendecke gegossen. Beim Heißverlegen fing diese Feuer. Der nächste Feuerlöscher auf der Wache durfte nicht benutzt werden. Diese Arbeiter waren ja nicht von der Deutschen Bundespost – es wurde mit anderen Mitteln gelöscht!


Herr S. war der felsenfesten Meinung in seinem KFZ sei kein Rückwärtsgang.
Die Lehrlinge mußten ihn dann immer aus der Parklücke schieben.

Den Namen ‚Jan Saft‘ bekam er nach folgender Begebenheit:
Beim Aufbau der Werkstätten im FZZA mußten ja zahlreiche Kabel für Netzspannung und Telefonie verlegt werden. Beim Ausmessen der Spannungen rief er dann als Prüfer beim Zeigerausschlag des Meßgerätes: ‚Saft ist da!‘ Und J. hieß er selbst


Warum hatten wir ihn der Fernschreiberwerkstatt ganz lange Schraubendreher?
Damit wir weit, weit weg von der Arbeit waren


In den ersten Jahren wurde am Freitag der Lohn in den Werkstätten noch bar ausbezahlt (Lohntütenball). Der Kassenwart ging dann mit einer weiblichen Hilfskraft durch die Räumlichkeiten. Diese Hilfskraft mußte dann ein Pistole mitschleppen. Sie hatte, nach Befragen, keine Ahnung wie solch eine Pistole funktionierte!
Aber: Vorschrift ist nun mal Vorschrift!

Fr. H.S. war die erste Frau in der Fernschreiberwerkstatt. Es wurde ein Brett zusätzlich vorne am Werktisch angebracht. Damit war sie vor den Blicken der männlichen Mitarbeiter geschützt.
Wir nannten das Brett: ‚Schambrett‘


E.P. war verantwortlich für die Dusch und Badeanlagen. Er trug dann, sehr stolz, seine weiße Bademeisteruniform.
Da E. manchmal dem Alkohol sehr zugesprochen hatte, sah man ihn dann in der „Königsstrasse“ in seinem weißen Anzug.
Einmal regelte er so am Sandberg den Verkehr


G.F. wurde in eine andere Werkstatt in den dritten Stock versetzt. Seine Mitarbeiterin war schon drei Wochen früher in diese Werkstatt gekommen.
Als G. sich vorstellte, erklärte die Mitarbeiterin: ‚Ich kenne ich schon von da unten!‘

(Eigennamen wurden aus redaktionellen Gründen verändert oder aber abgekürzt.)


°° C2C °°

Feb

1

Habe mein Theme geändert …

By Coffee2Cup

Damals gab es Yoghourt nur in der Html-Form, als WebPage-Template. Html „programmiere“ ich zwar selbst, aber ich war immer schon begeistert von dem Design.
Deshalb habe ich auch Adventure von Eric Schwarz (erst einmal) deaktiviert.

P.S. Ausserdem sehe ich es nicht ein, wenn mir ein Theme gefällt, es neu zu programmieren!

Ich hoffe ja, euch gefällt mein neues Design eben so gut wie mir.

Gebt mir ein bisschen Zeit um es richtig anzupassen!

Apropos: Meine Webpage ist weiß – ich habe sie gecancelt, das bedeutet für mich die Webpage neu zu gestalten.
Da das ein weng länger dauert – Seid neugierig und gespannt.


°° C2C °°

Dez

25

Der Schnee knirscht …

By Coffee2Cup

.. am Heiligen Abend.

Wie gesagt, ich bin mit Chehna so um 21:30 h losgegangen, um unsere Deichrunde zu absolvieren.
Ich mag es haben, wenn der Schnee knirscht unter meinen Füßen, wenn mir die rauhe Luft ins Gesicht weht. Und wenn dadrin noch einige Partikel vom Schnee sind ist es super.

NaJa, ich wollte auf dem Nachtspaziergang ja Photographieren – falls mir einige gute Motive vor die Linse kommen. Meine Camera hatte ich zwar dabei – kam aber nicht zum photograpieren. Denn der Deich ist auch am ‚Heiligen Abend‘ nicht mehr das was er früher einmal war.

Sicherlich habe ich eine Menge Leute getroffen, die ebenso wie ich mit ihren Hunden spazieren waren – diese haben aber nur die winzigte Deichrunde gedreht – den Wischhofweg rein und über die Heinrich-Hertz Straße zurück. Chehna ist mit mir bis zum Elmshorner Ruder Club gelaufen.

Da hörte ich schon von der anderen Straßenseite, also schräg gegenüber vom sogenannten Rastplatz, „betrunkene Leute, lärmende Massen“. Und auf diese Leute hatte ich keine überhaupt keine Lust. Mich mit denen noch absabbeln, oder einen (mehrere) Vodka zu trinken, d.h. wenn sie mir Vodka oder halt auch irgendeinen Schnaps aufgezungen hätten – oder mich bestehlen lassen (Camera und so), da hatte ich absolut keinerlei Bock drauf. Also, wie gesagt, solchen Leuten stehe ich sehr sehr mißtrauisch gegenüber. Deshalb sind Chehna und ich vorsichtshalber umgekehrt, sozusägen auf der Ferse.

Wir sind dann den Wisch runtergegangen, im Elmshorner Volksmund heißt diese Straße auch der Katastrophenweg, und dann über die Heinrich-Herzt-Strasse zurück. Da Chehna noch nicht genügend draußen war, sind wir bei der Reit,- und Fahrschule (B431 (Richtung Uetersen / Wedel)), nach rechts abgebogen und sind dann in den Liether Wald gegangen und durch die Außenbezirke von Elmshorn wieder zurück.

Das war wohl ein 10 km Spaziergang, da wir erst um knapp 1:00 h wieder zurück waren.

Chehna war „kaputt“, denn die ist gelaufen, durch den hohen Schnee gestapft, so das man nur noch ihren Kopf und ihren Schwanz sah. Ich gebe zu das ich daran nicht ganz unbeteiligt war: Sie hat den Kong mitgenommen. Und ich ihn immer wieder weggeworfen. Das heißt ich war hellwach als wir zu Hause ankamen – und Chehna war total müde. Sie hat sich sofort in ihren Korb verzogen – und fünf Minuten später hörte ich ein lautes Schnarchen.

Photos habe ich aber keine „geschossen“.


°° C2C °°

Dez

24

Heilig Abend? Weihnachten?

By Coffee2Cup

Was bedeuten diese Feste überhaupt noch?
Ihr Ursprung liegt ganz ganz weit zurück, denn ursprünglich war es ein heidnisches Fest – der Tag zwischen Tag und Nachtgleiche.
Und wenn man bedenkt, das wir Deutschen das Weihnachtsfest mit zig tausend Euro belegen, also verschenken – ist es ein „Konsumfest“ geworden! Kein Fest der Besinnlichkeit mehr.

Immer mehr Leute halten das so wie wir, das wir uns nichts mehr schenken. Das klappt nicht immer, eigentlich nie. Irgendeiner zieht immer das erste Geschenk vor, und dann steht derjenige der gar kein Geschenk hat – weil er sich nämlich an die Familien Regeln hält – mit einem langen und ziemlich dummen Gesicht da. So ist es mir gegangen, das vorletzte und letzte Weihnachtsfest. Und wenn derjenige überhaupt keine Lust hat irgendein Spiel mit der Familie zu spielen – was man so am Heiligen Abend spielt – Brettspiele, Wissenspiele, Quizspiele etc. dann ist man ganz untendurch.

Dann habe ich mir für dieses Weihnachtsfest (Heiligabend) etwas cleveres ausgedacht: Keine Weihnachtsgeschenke, die ich mir eh nicht leisten kann, sondern „Gastgeschenke oder Werbegeschenke“, d.h. Ich habe wie ein Waldmeister Kaffee geröstet – gemahlen und diese 250g in Kaffeepackungen gegeben. Netten Zettel dran und gut ist – weil ich gedacht habe es wird wieder mal so ein „traditionelles Weihnachtsfest“ mit Essen, Bescherung, Spielen und Geringschätzungen, die auf meine Person gemünzt sind.

Und ich kam nicht mal dazu sie zu verschenken! Da hat der andere Zweig der Familie mich doch glatt vergessen einzuladen – grins, kicher. Keine Einladung – keinen Kaffee! Muß ich den ganzen Kaffee wohl doch alleine trinken. Cool, hm, nein heiß.

Was ich mir gewünscht habe ist in Erfüllung gegangen:

  • ein Sigma Highspeedzoom
  • einen Albinar Auto Tele Converter 2x Multi-Coated
  • drei verschiedene Nahlinsen
  • zwei verschiedene Macrolinsen
  • ein leichtes Vanguard-Stativ (2kg) und bis zu einer Höhe von 1,33m ausziehbar

und

Ok, ich habe es mir selbst geschenkt. Ich fand das hatte ich verdient.
(Alle diese Photo“anbauteile“ sind natürlich gebraucht, waren also nicht teuer, insgesamt ca. 9€)

Wir werden wohl eine lange Nachtwanderung unternehmen, Chehna und ich – diese führt, wie eigentlich immer, am Deich entlang. Der Deich bei Nacht ist, wenn er schneebedeckt ist, die Deichkuppe, das Vorland und so, ein recht schöner Anblick. Ich werde mal meine Camera mitnehmen, vielleicht „schieße“ ich ja ein paar gute Aufnahmen.

Ich, der Deichgraf.

Trotzdem

Ein frohes Weihnachstfest


°° C2C °°

Dez

23

Augen

By Coffee2Cup

Direkte Augen, Teufelsaugen, Vielversprechende Augen, Interessante Augen, Glutaugen, Zärtliche Augen, smarte Augen, dreiste Augen, treu-doofe Augen, fröhliche Augen, tiefgründige Augen, kühle Augen, träumerische Augen, messerscharfe Augen, sinnliche Augen, Schweinsaugen, verrückte Augen, Flirtaugen, große Augen, Schlafzimmeraugen, tödliche Augen, schöne Augen, zersetzende Augen, philosophische Augen, zeitlose Augen, zerstreute Augen, Dämonenaugen, tierische Augen, Don Juan Augen, Engelsaugen, Junge Augen, Eiskalte Augen, verzweifelte Augen, grauenhafte Augen, brennende Augen, ewige Augen, gefährliche Augen, ruhige Augen, verlorene Augen, Sonnenaugen, Fantasievolle Augen, Resistente Augen, chaotische Augen

müde Augen


°° C2C °°