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Dez

6

Stock Kershope {Part Two}

By Coffee2Cup

Na Ja. Gestern waren wir in York. Wir haben das York Münster gesehen: 36 m breit 120 m lang. Dann noch ’nen Abstecher zu der Yorker Stadtmauer (York Wall) gemacht und wie üblich im Pub gelandet. Da ich zu nichts Lust hatte am anderen Morgen, nur, wie sagt man heute so schön : chillen, also habe ich gechillt bis der Arzt kam.

In London sind wir in ein schweres Unwetter hineingekommen. Die Themse ist ‚aus’gelaufen, ähm, über die Ufer getreten. Die Wagen mußten wir 4 Tage stehenlassen, so tief war der Modder, bis über beide Achsen waren die Fahrzeuge im Dreck. Und dann hat sich mein Auto noch so ein bißchen schiefer gestellt, d.h. der rechte Hinterreifen (Zwillingsbereifung) ist noch ein weng mehr in den Modder gerutscht – der Wagenboden lag auf. Sche.. vier Nächte – auch noch schief schlummern.
Das war allerdings nach diesen Tagen vorbei und wir waren froh das wir dort weg konnten.

Danach sind wir zum Blenheim Palace gefahren. Nicht nur das das sauteuer war, mir hat es persönlich auch nichts gebracht. NaJa, während der Führung haben mein Freund und ich uns mal ganz kurz absentiert, verkrümelt, und sind auf eigene Faust losgezogen. Wir haben so einem Kerl aus Stein meinen Lederhut aufgesetzt und meine BW-Tasche (in der der Proviant und die Thermoskanne waren) umgehängt und ihn so photographiert. War lustig. Bis auf den Aufseher. Der hat gemotzt. Ähm, geschimpft.
Am Abend haben wir dann, wie üblich einen Kneipenbummel gemacht. Apropos: Ich bin Antialkoholiker, die Freundin meines Freundes ebenfalls.

Wir sind dann nach London gefahren. Alle Sehenswürdigkeiten gesehen – restlos alle! Ein paar davon: Nelson Denkmal, Travalgar Square, Hide-Park (ist ziemlich lustig) etc. Am Abend haben wir beim Chinesen gegessen – hm – ich mag zwar nicht so gerne chinesisch Essen – aber das Restaurant „Zur geräucherten Ente“ (chinesische Buchstaben, und die kann ich nicht lesen), war ganz gut. Dann sind wir noch in Soho gewesen. Ist es das Rotlichtviertel oder nicht? Auf alle Fälle sahen wir viele Prostituierte.

Am anderen Morgen sind wir dann zu Madame Tousoe gefahren mit Bus & U-Bahn, weil man dort überhaupt keinen Parkplatz findet. Sehr witzig anzusehen diese Wachsfiguren. Auf den ersten Blick täuschend echt – je näher man an sie herankommt, desto mehr sieht man das sie nicht echt sind, sondern nur aus Wachs gefertigt.
Um 01:00 h sind wir beim Piccadilly Circus gewesen. Das ist ein Springbrunnen mitten in der Stadt. Danach noch die Carneby Street noch mitgenommen und dann mußten wir auch schon los zur Autofähre nach Holland.

Wir sind die Nacht von Montag auf Dienstag, Dienstag den ganzen Tag und die Nacht, durchgefahren also. Oh man – ohne Coffeedrinol (das gute Zeug vom Bund) hätten wir das nicht geschafft – wir waren zwar todmüde, bekamen aber die Augen nicht zu – gutes Zeug! Nein, wenn wir einen oder zwei Tage früher gestartet wären, hätten wir es auch noch so geschafft – drei von uns mußten zur Arbeit – ich nicht, hehe. Hab nämlich noch 2 Tage Urlaub. Und die werde ich zum Ausschlafen nutzten!
Drei Wochen waren wir unterwegs in England/Schottland zwischen den Highlands und Lowlands, haben viele Städte gesehen – und viele Bekanntschaften geschlossen!

So und jetzt ins Bett – schlafen!


°° C2C °°

Dez

5

Stock Kershope {Part One}

By Coffee2Cup

Urlaub!

Allerdings mitten im Frühjahr.
Heute sind wir nach Esbjerg gefahren, von dort aus um 21:00 h abends mit der Fähre nach Newcastle upon Tyne. Abends, Nachts habe ich auf dem Sonnendeck geschlafen. War ganz amüsant. Hab mir zwei Liegestühle zusammengeschoben und bin dann mit Zeug in den Schlafsack.
Morgens bin ich dann um 6:30 h aufgewacht, brr, lausig kalt. Ich bin dann noch ’ne Weile liegengeblieben. Heute abend soll die Autofähre in Newcastle ankommen.
Um 18:00 h gab etwas zu essen. Dann den Bus (O-319 D (Oldtimerfans sagt das was)) gestartet und eine wunderbare Fahrt durch die erste Gegend Schottlands gemacht. Gegen 20:00 h habe ich, nein, mein Freund und unsere Freundinnen waren ja mit, also wir, einen schönen Campingplatz gefunden.
Auf dem Campingplatz, haben wir die Wagen im einem Kreis aufgestellt. Am Abend sind wir dann in einen Pub gegangen.

Am anderen Morgen haben wir eine (lange) Wanderung durch die Gegend gemacht. Es war eigentlich recht schön. Wir sind nach einem langen Tag, nachdem wir ordentlich, ähm gefaullenzt hatten, wieder in den Pub gegangen – und was das vielleicht wichtigste ist – ich komme so langsam wieder rein ins Englische. Am Nachmittag des folgenden Tages haben wir unsere Wagen gestartet um uns zum eigentlichen Ziel unserer Reise aufzumachen Stock Kershope.

Ich war ja schon immer ein Langschäfer – aber so lang schlafen, bin erst am Nachmittag aufgewacht. Das Wetter ist prima hier in Schottland. Bißchen windig vielleicht. Aber ich komme aus dem „Nohen Norden“ da haben wir solche Windgeschwindigkeiten fast immer. Stock Kershope hat einen See, Loch Kershope. Ich bin mit dem Floß, jawohl Floß auf dem kleinen See herumgestakt. Ziemlich naß geworden, halt durch die Gischt. Ich war doch froh das ich aus meinen nassen Klamotten ‚rauskam.

Heute haben wir den ersten 10 -12 km langen Marsch gemacht. Ich natürlich mit Gummistiefeln. Etwas blöderes hätte mir ja auch nicht einfallen können: Auf dem halben Wege haben sich die ersten Blasen gebildet. Unter meinen Fersen!! Als wir bei den Fahrzeugen wieder ankamen habe ich mir erst mal die Füße gekühlt. War gar nicht begeistert über die Größe von diesen Sche… Dingern – zweimal ein etwas größeres 2 Euro Stück. Und über den Spott meiner Freunde!

Am anderen Morgen sind wir nach Carlisle gefahren. Ich um ein Einreibemittel für meine Füße zu bekommen und der Proviant mußte ja auch mal ergänzt werden. Ach so: Noch nie habe ich so viele hm, unattraktive (ein bißchen geprahlt) Mädchen getroffen wie dort.
Wir haben uns einen ganz prima Abend gemacht mit Lagerfeuer und Gitarrenmusik. Zum Schluß klarte der Himmel sich noch auf. In dieser Nacht waren um und bei 70.000 Sternschnuppen zu sehen. Mann, was haben wir uns da alles gewünscht!

Wir haben Stock Kershope verlassen und sind zu einem anderen Campingplatz gefahren. Dieser liegt schon im Lake District. Und sind dann, wie dem auch sei, sofort in einen Pub gegangen.

Am anderen Morgen hat es nur geregnet – bis in den Nachmittag hinein, so waren wir gezwungen in den Fahrzeugen zu essen. Und dann nach London.
Wir haben am Highway eine Nacht gepennt – bis am morgen so ein englischer Polizist kam und uns darauf aufmerksam machte, das wir das eigentlich nicht machen durften. Er hat, Glückes Geschick, noch mal von einer Anzeige angesehen, weil wir a1 einsichtig waren, a2 aus einem fremden Land und a3 konnte er ein bißchen gebrochen Deutsch, weil er im Berlin Austauschpolizist war über ein 1/2 Jahr. (hab gar nicht gewußt, das es so etwas gibt)


°° C2C °°

Es kommt noch ein zweiter Teil …

Okt

2

Mecklenburg

By Coffee2Cup

Die Ostsee hoch, und dann immer weiter geradeaus

Mein Name: (Lach)Moewe

Wie es zu diesem Namen kam, weiß der Gilb. Vielleicht weil ich viel lache, und Moewen sehr elegant und schön finde, wie sie daherschweben, oder weil ich aus dem hohen Norden komme, ich weiß es jedenfalls nicht.

Meine Daten: Hoch im Norden erblickte ich 1960 das Licht der Welt, und wenn ich meinen Eltern Glauben schenken darf, wollte ich sofort auf meines Vaters Motorrad. Das war der erste Kontakt. Seitdem haben mich die „Dinger“ einfach nicht mehr in Frieden gelassen.

Mit fünfzehn kaufte ich mir eine Peugeot Mini Mofa mit Gepäckträgertank. Read more »

Okt

2

Sagamal

By Coffee2Cup

Vorbemerkung des Autors
Der Autor wünscht allen Leser eine angenehme Kurzweil, bei der nun folgenden Lektüre und weiterhin alles Gute.
Da dieses ist ein HTML-Print ist, weicht es leicht von geschriebenem Essay ab.
(Rein technische Schwierigkeiten)
Charles

SAGAMAL

Skurril, aber nicht ganz unwahr

wilde Schlaftablette

2. (erweitere u. überarbeitete) Auflage vom 10.Juli.1994
1. Auflage vom 21. Juni 1994

Copyright © 1994 by Charles
Alle Rechte bei Charles

Verlag: Wilde Schlaftablette,Seestermühe

Druck: Skjæder, Seestermühe, Rom
HTML-Print: Jan Prothmann, Elmshorn

Printed in Federal Republic of Germany
Imprimé en République Fêdéral d’Allemagne
Nun geht’s los
(hat viele Jahre gedauert)

Und es begab sich aber zu der Zeit -nicht zur Weihnacht, Read more »

Okt

1

Der Sprung

By Coffee2Cup

1.
Ich sitze am Abgrund.
Es geht mir entsetzlich. Gestern bin ich losgefahren, nach einem furchtbaren Streit. Ich wollte unbedingt alleine fahren, und nun bin ich hier – an diesem Abgrund, auf einem kleinen Stück Land in Südfrankreich, im Norden der Cevennen. Unter mir tut er sich auf, mindestens acht Meter tief, dann erst kommt der Wasserspiegel des kleinen Flusses, der hier vorbeifließt.

Der Ort hat eine eigene Magie für mich. Hier habe ich mich hergeflüchtet. Ich muß unbedingt wissen, wie es mir in der Einsamkeit ergeht – wenn ich mich an niemanden anlehnen kann, wenn ich mir nicht mehr ausweichen kann: was bleibt mir dann übrig?

DIe Türen zum inneren Gruselkabinett tun sich nach und nach auf. Read more »