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Mrz

24

Angstbellen …

By Coffee2Cup

Wenn ein Hund z.B. Tiefflieger, Züge, LKW oder Motorräder ankläfft, ist es häufig ein Zeichen von Angst und die mit ihr verbundene Aufregung.
Wir haben einen sehr großen roten Hydranten, der auch noch, zwei Arme hat, in unserer Nachbarschaft.
Diesen hat Chehna immer, wahrscheinlich aus Angst, angebellt, bis ich zu den Hydranten hingegangen bin und ihn umarmt habe.
Gut, muß ein Bild für die Götter gewesen sein – aber nun geht Chehna an diesem Hydranten vorbei ohne ihn anzubellen und ohne ihn zu markieren – weil er ja „ein Freund“ vom Chef ist.

Grundsätzlich sollte man einem Hund, der etwas ihm Unbekanntes anbellt, zu diesem Unbekannten hinführen, damit er es als friedlich kennen lernt und seine Angst abbaut. Dieser Grundsatz ist bei große Dingen die am Strassenrand stehen praktikabel, und sonstigen Gegenständen, aber gewiß nicht bei LKW’s, Traktoren und Motorrädern (weil ich nicht so unbedingt darauf erpicht bin auf die Straße gehen will, um einen fahrenden LKW zu umarmen, könnte tödlich enden). Hier kann nur eine strenge Unterlassungserziehung helfen („Ruhe!“).

Chehna muß vor meiner Reaktion auf ihr Gebell mehr Angst haben, als vor dem angebellten LKW. Hat sie erst einmal die Erfahrung gemacht, daß sich der LKW gar nicht anders verhält, wenn er nicht angebellt wird, habe ich fast gewonnen. Der Rest ist Gewöhnung. Wie oft ich noch eingreifen muß hängt sehr davon ab, wie lange der Hund seiner „Unart“ schon nachgehen durfte.


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