Jun

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Zwischen Elbe & Flut (Teil 8) Der Stadthafen…

By Coffee2Cup

NaJa, da ich jetzt nicht mehr auf der Elbe bin, werde ich jetzt wohl zwischen Krückau und Flut schreiben müssen.
Und eventuell eine neue Kategorie anlegen.

Da wir im Stadthafen eine Ausstellung von historischen Schiffen, dazu zählen auch Segeljollen und Kähne, Nachen.
Diese trägt dem Namen „Hafen Elmshorn – Tor zur Elbe“. Auf Grund dessen hat die Stadt Elmshorn ab Freitag nacht um 2:00 h das Schott, ich meine das Sperrwerk, zugemacht um für einen gleichbleibenden Wasserstand zu sorgen.

Somit bin ich am Samstag, den 08.06.13 mit dem Kahn (samt Wassermoped, ich war zu faul mich körperlich zu betätigen) gefahren. Mein Freund und seine Frau kamen auch mit dem (alten) Piraten (Segeljolle). Ich für meinen Teil habe nur eine Runde in Hafenbecken gedreht und dabei gedacht: ‚Soviel alte Schiffe sind das nicht. Vier oder fünf. Und davon waren auch nur zwei wirklich historisch.‘

Hihi, Chehna stand wie so ein Alter Piratenkäpt’n auf der Ducht, und schien zu sagen „Rudergänger, halte Er mittschiffs! Und steuere Er keine Bäckerkringel.“
Viele Leute haben sie auch so photographiert, oder sogar Filme gedreht.

Hier sind die Bilder vom Hafen Elmshorn – das Tor zu Elbe:

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Und nun zum eigentlichen Thema zurück:

Da ich das erste Mal in diesem Jahr Kahn fahre – muß ich mich wieder an das Wassermoped gewöhnen. Der Gasschieber ist ein bißchen schwergängig. Mal sehen, wieviel Liter ich denn so brauche. Ich bin dann die Krückau runter bis km 5,5 – da machte mein Motor Zicken. Na Gut – war kein Sprit mehr drin.
Somit bin ich an Land, da ich so etwas ähnliches wie einen Steg sah. Chehna ist an Land gehüpft und hat sich die ganze Sachlage mal vom Land aus angesehen.

Merkwürdig, merkwürdig! Als ich Benzin aus meinen Kanister nachfüllen wollte – war im Benzintank noch genug drin.
Hm Hm. Das heißt dann wohl für mich, den Motor nochmals mit nach Hause nehmen und nachsehen, was damit nicht stimmt.

Danach habe ich mir erstmal einen Becher Kaffee eingeschenkt und einen Zigarillo geraucht.
Da ich nicht wußte, wem das Land eigentlich gehört zur Gemeinde oder aber zum Grundstück – und somit habe ich den Leuten, die den Deich runterkamen, mich entschuldigt, das ich auf Ihren Land festgemacht habe. Ebenso habe ich erzählt, das mein Motor gestreikt hat. Die Frau sagte sofort, kein Problem – ich könne hier immer festmachen. Der Mann hat dazu bekräftigend genickt. Wir haben uns dann noch bummelig eine Stunde unterhalten, aber dann wollte ich auch wieder los.
Chehna hat ebenfalls drei neue Freunde gefunden. Zwei Schäferhunde und einen Jack Russell.

Auf dem Rückweg, passierte das gleiche Spiel wie auf dem Hinweg, nämlich das der Motor fast erstarb. Nun gut, ich war nicht mehr weit weg von meinen Heimathafen, ca. 500 m so das ich den Rest des Weges auch bequem mir den Riemen hätte erreichen können.

500m vor dem Ziel – aufgeben? Oder gar rudern?
Nein, Nö, Nee!
Wollte ich aber nicht. Also den Motor hochgeklappt, drei Sekunden oben gelassen – runtergeklappt weiter gings.

Als ich den Kahn wieder an Land hatte, mußte ich doch zu meinem Ungemach feststellen, das das Vorderdeck, die Ducht (Mittelbank) und der Boden vom Vorschiff richtig, aber so richtig mit Krückau-Schlick bedeckt war.
Voller kleiner Hundepfoten.
Mist.

Als ich den Kahn dann „Klarschiff“ hatte, wieder in die Halle gefahren, war es 17:40 Uhr.
Von 12:00 Uhr an.

Notiz:
Das nächste mal an Sonnencreme denken. Meine Oberschenkel leuchten wahrscheinlich noch im Dunkeln !


°° C2C °°

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